„Ich spüre den Wetterwechsel in den Knochen.“ oder wie man im Dialekt so schön sagt: „Mir tuan die Boana weh!“. Diesen Satz hört man besonders im Herbst und Winter häufig. Wenn die Temperaturen sinken und feuchte, kalte Tage Einzug halten, machen sich bei vielen Menschen Gelenke und Muskeln stärker bemerkbar. Vor allem Personen mit Arthrose oder anderen bestehenden Gelenkbeschwerden berichten in der kalten Jahreszeit häufiger über Steifigkeit und Schmerzen.
Warum das so ist, lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Kälte kann unter anderem dazu führen, dass sich die Muskulatur stärker anspannt und wir uns unbewusst weniger bewegen. Gleichzeitig verbringen wir im Winter mehr Zeit in Innenräumen. Genau diese Kombination kann dazu beitragen, dass sich Gelenke steifer anfühlen.
Unterstützung für Gelenke und Beweglichkeit
Ob bei winterlicher Steifigkeit oder zur Unterstützung des Bewegungsapparats: Entdecke ausgewählte Produkte rund um gesunde Gelenke, Knochen und Knorpel.
Das Gelenkewohl Elixier/Kügelchen und die Mariazeller Weihrauch Kapseln ergänzen das Sortiment für alle, die auf ihre Beweglichkeit achten möchten.
Bewegung bleibt die beste Medizin
Gerade wenn es draußen ungemütlich ist, lohnt es sich, aktiv zu bleiben. Regelmäßige Bewegung hält die Gelenke beweglich und stärkt jene Muskulatur, die sie stabilisiert. Dabei muss es keineswegs intensiver Sport sein: Spaziergänge, Gymnastik, Yoga, Radfahren oder Schwimmen sind gute Möglichkeiten, um Bewegung in den Alltag zu integrieren.
Ein einfacher Grundsatz lautet: lieber regelmäßig und moderat als selten und dafür besonders intensiv. Wer bereits Gelenkbeschwerden hat, sollte die Belastung an die eigenen Möglichkeiten anpassen.
Wärme tut vielen gut
Ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen können verspannte Muskeln angenehm entspannen. Bei akut entzündeten, geschwollenen oder überwärmten Gelenken ist Wärme allerdings nicht immer die richtige Wahl. In diesem Fall sollte die Ursache der Beschwerden abgeklärt werden.
Auch die Natur hält traditionell einige interessante Pflanzen für Muskeln und Gelenke bereit. Arnika wird beispielsweise seit Langem äußerlich bei stumpfen Verletzungen und Muskelbeschwerden eingesetzt. Weihrauch wiederum hat eine lange Tradition im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden. Der Hauptwirkstoff der Weidenrinde ist Salicin, eine natürliche Vorstufe der Salicylsäure, die im Körper ähnlich wie Acetylsalicylsäure (bzw. Aspirin) wirkt. Entscheidend ist jedoch immer die richtige Zubereitung und Anwendung – „pflanzlich“ bedeutet nicht automatisch, dass ein Mittel für jeden geeignet ist.
Auch der Lebensstil zählt
Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Getreide, Nüsse und hochwertigen Pflanzenölen liefert wichtige Nährstoffe. Besonders Omega-3-Fettsäuren sind aufgrund ihrer Rolle im Entzündungsgeschehen interessant.
Und noch etwas wird häufig unterschätzt: Jedes Kilogramm Körpergewicht, das unsere Gelenke tragen müssen, macht sich besonders an Knie und Hüfte bemerkbar. Bewegung und ausgewogene Ernährung wirken daher gleich auf mehreren Ebenen.












